Man nennt ihn auch den schwarzen Tod – Teil 1

Apache AH 64,

man nennt ihn auch den schwarzen Tod. Der leistungsfähigste Kampfhubschrauber der Welt ist gefährlich, leise und robust. Am Anfang stand er jedoch in der Kritik. Aber am Ende hat seine Feuerkraft alle überzeugt. Die Hellfirerakete passt perfekt zu ihm. Dies ist die Geschichte des Boeing Apache AH 64. Es ist eine Geschichte über Kampfgeist, Lehrgeld und Krieg.

AH-64 APACHE – Kampfhubschrauber im Einsatz

Der Irak im Jahre 2007 vier Jahre nach dem Sturz von Saddam Hussein droht das Land im Chaos zu versinken. In „Sadr City“ einem Armenviertel von Bagdad haben Rebellen die Macht an sich gerissen. Soldaten der US Army und die irakische Polizei versuchen, die Situation unter Kontrolle zu bekommen. Gegen den Willen von Minister Präsident Nuri al-Maliki[1] schicken die USA weitere 20.000 Soldaten ins Land. „Man nennt ihn auch den schwarzen Tod – Teil 1“ weiterlesen

Womit alles begann – Prototyp Hughes YAH-64

Mit dem Hughes YAH- 64 begann die Geschichte im Jahr 1975 des heute als AH- 64 Apache, Longbow oder Guardian bekannten Kampfhubschraubers.

Das AAH-Programm (AAH = Advanced Attack Helicopter) wurde eingeleitet, um einen Angriffshubschrauber für Operationen bei Tag-, Nacht- und widrigen Witterungsbedingungen zu entwickeln. Der Schwerpunkt lag bei der Fähigkeit die Truppen auf dem Feld unterstützen zu können.

Geschichte des AH-64

Der Name Apache wurde dem Helikopter im Jahre 1981 gegeben. Die Ursprünge des Apache begannen bereits im Jahr 1975 mit dem Bau des  Vorgängers und Prototypen Hughes YAH-64.

Nach jahrelanger Entwicklungsarbeit und unzähligen Testflügen konnte die Serienproduktion im Jahr 1982 beginnen. Der Stückpreis lag zu dieser Zeit  bei 17 Millionen US-Dollar. Knapp zwei Jahre später im März 1984 wurden die ersten AH – 64 A (A = Apache) an die US Army ausgeliefert.

Weitere Modelle folgten unter der Bezeichnung AH – 64D Longbow Apache und der AH – 64 E bekannt als die neueste Version des Apache mit der Bezeichnung „Apache Guardian“. Bis 2012 trug letzterer die Bezeichnung „AH-64D Block III“.